
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W
A
abbrennen
Ein Teig wird bei starker Hitze so lange mit dem Holzlöffel umgerührt,
bis dich der Teig vom Topf löst. Die überschüssige Flüssigkeit
verdampft hierbei.
abdämpfen
Zum Trocknen wird das gegarte und abgegossene bzw. abgetropfte Gemüse über
einer heißen Herdplatte geschwenkt.
abdrehen
Kartoffeln oder anderes Gemüse werden schön zurechtgeschnitten, z.B.
gleichmäßig oval oder rund. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
abfrischen
s. abschrecken
abhängen/abliegen
Das Reifen von Fleisch, hervorgerufen durch Enzyme und Milchsäure. Das
Fleisch wird dadurch zarter, mürber und geschmackvoller.
ablöschen
(deglacieren)
Mit Wein, Fleischbrühe oder einer anderen Flüssigkeit wird das geröstete
Gemüse, angebräunte Fleisch, der Bratensatz oder die Einbrenne begossen.
abrühren
Ein Teig wird so lange gerührt, bis alle Zutaten gut miteinander verbunden
sind.
abschäumen
den Eiweißschaum, der bei Suppen, Brühen und Saucen nach dem ersten
Aufkochen entsteht, mit einem Schaumlöffel abschöpfen.
abschmälzen
(abschmelzen) (österr. = abschmalzen mit Schweinefett [Schmalz])
fertig zubereitet Teigwaren werden z.B. mit leicht gebräunter Butter übergossen.
abschmecken
Eine Speise wird während des Kochens probiert, ob die Würze stimmt.
Fertig zubereitete Speisen werden mit Gewürzen fein abgestimmt.
abschwemmen
Spülen von Teigwaren im Wasser.
abstechen
Mit einem Löffel werden von der zubereiteten Masse kleine Klöße
abgestochen und in siedendem Wasser oder Brühe gegart.
absteifen
Die aus der Schale gelösten Muscheln werden in eine heiße, aber nicht
siedende Flüssigkeit getaucht, bis die Oberfläche fest ist. Dadurch
wird erreicht, dass sie auch bei der weiteren Zubereitung schön saftig
bleiben.
abziehen
(legieren, liieren)
Saucen und Suppen werden mit einem Bindemittel sämig gemacht; so bekommen
sie die richtige Konsistenz.
Aloyau
(Lummel)
Das delikate Rinderlendenstück
anlaufen
lassen
(österr.) s. anschwitzen
Artischocken
Distelartige Pflanzen mit faustgroßen Blüten, aus Afrika stammend,
die später in Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland angebaut wurden.
Der fleischige Blütenboden und der untere Teil der schuppenförmig
angeordneten Blätter gelten als Delikatesse.
Aspik
Gelee, Sulz, auch kalte Speise in Aspik
Auberginen
Gurkenförmige, dunkelviolette Früchte eines strauchartigen Nachschattengewächses
mit grünlichweißem, mit kleinen Kernen durchsetztem Fruchtfleisch.
Auflauf
(Soufflé)
Feingewürzte Massen, die durch untergehobenes Eiweiß beim Garmachen
hochgeht (aufläuft)
aufschlagen
Mit einem Schneebesen Pürees, Saucen u.a. unter Zugabe von etwas Butter
locker schlagen.
aufstoßen
lassen
Eine breiartige Speise wird bis zum Siedepunkt erhitzt.
ausbacken
In viel heißem Fett wird eine Speise
schwimmend goldbraun gebacken
ausbeinen
Das Fleisch geschlachteter Tiere wird von den Knochen gelöst.
ausfüttern
Eine Form wird mit dünnen Speckscheiben, dünn ausgerolltem Teig u.ä.
ausgelegt.
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oben
B
bähen
Semmeln oder Weißbrot, geschnitten, in wenig oder gar keinem Fett im Ofen
trocknen bzw. leicht bräunen.
bardieren
Wild, Geflügel oder mageres Fleisch mit dünnen Speckscheiben belegen
oder umwickeln. So bleibt das Fleisch beim Braten saftig. Der Speck wird kurz
bevor das Fleisch gar ist entfernt und das Fleisch angebräunt.
beizen
Rohes Fleisch, hauptsächlich Wild, wird längere Zeit in eine würzige
Sauce eingelegt.
Beugel
Hörnchen
Beuschel
(österr., bayer.) Bezeichnung für Lunge und andere Innereien vom Kalb.
bigarrieren
Fleisch, Wild oder Geflügel mit z.B. kleinen Speckstückchen spicken,
um das Gebratene saftig und geschmackvoll zu machen und ihm ein appetitliches
Aussehen zu geben.
Bindemittel
z.B. Mehl (Mehlschwitze, Mehlbutterkloß), Speisestärke, Eigelb, Sahne,
Gelantine, Hefeflocken. Sie geben Suppen, Saucen, Gemüsebeilagen usw. den
richten Zusammenhalt
binden
s. abziehen
blanchieren
s. brühen
blaukochen
Das Garziehen von bestimmten Fischen in einem Essig/Gewürz-Sud.
blondieren
Zwiebeln, Speck u.a. leicht in heißem Fett anbräunen.
Bouquet
garni
Kräutersträußchen, welches je nach Speise variiert werden kann
(Petertsilien-, Sellerie-, Poree-grün. Thymian, Lorbeer, Knoblauch)
Braise
Fleisch, Geflügel und Gemüse werden in einer kräftigen
Brühe
geschmort.
Bratenfond
(Bratensatz)
Wertvoller und schmackhafter Fleischsaft. Beim Braten läuft dueser Saft
aus den Poren des Fleisches in die Pfanne.
Bregen
norddeutscher Name für Hirn
bridieren
Flügel und Beine von Geflügel werden vor dem Braten fest an den Rumpf
genäht.
Bries
(Brieschen, Briesel, Milken, Milch, Midder)
Thymusdrüse des Kalbes, Die regelt den Stoffwechsel und das Wachstum des
jungen Tieres und bildet sich später zurück. Wegen des feinen und
zarten Geschmackes eine Delikatesse der internationalen Küche.
Broccoli
Spargelkohl
Brösel
Österr., auch süddeutscher Ausdruck für Paniermehl
brühen
(überbrühen, abwällen, blanchieren)
Bestimmte Gemüsesorten werden vor der eigentlichen Verarbeitung mit siedendem
Wasser übergossen oder kurz hineingetaucht, damit sie nicht nur gereinigt,
sondern auch vom unangenehmen Geschmack und Geruch oder von Ungeziefer (z.B.
Würmer) befreit werden.
Brunoise
Feingewürfeltes Wuzelgemüse, wie z.B. Sellerie, Porree und Zwiebeln,
wird allein im Fett gedünstet iund für Suppeneinlagen sowie für
Fleisch- und Fischgerichte verwendet.
buttern
Vor dem Anrichten wird eine warme Speise, z.B. eine Sauce, Gemüse oder
Reis, mit einem Stück Butter verfeinert.
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oben
C
Canapés
(frz.) Pikant belegt kleine Schnittchen, meist Vollkornbrot oder Pumpernickel
Cannelone
(Canneloni)
Mit Tomaten und Hackfleisch gefüllte Nudelteigrollen; ital. Spezialität.
Capucciono
Milchkaffee mit Sahnehäubchen (und Schokoladenstreusel.
Cayennepfeffer
Dem Paprika ähnliches rotes Gewürz aus den getrockneten, gemahlenen
Schoten der Chilipflanze
Champagner
Franz, Schaumwein aus der Champagne, Die Bezeichnung Champagner ist geschützt
und darf für andere Schaumweine nicht genutzt werden.
Chateaubriant
Doppeltes Filetsteak (oder Doppellendenstück) für 2 Personen, ca.
4cm dick.
chemisieren
Eine Form oder Teighülle wird gleichmäßig dünn mit
Chillies
(Cillies)
Leuchtend rote, außergewöhnlich scharfe kleine Paprikaschoten. Stammen
aus Indonesien, Südamerika und Westindien
Chinakohl
Kohlart mit geschlossenen Köpfen. Stammt ursprünglich aus Asien, wird
heute aber auch schon bei uns angebaut
Chutney
Ostindische Tafelsauce aus verschiedenen Früchten sehr scharf.
Cidré
Franz. Apfelweingetränk
Cocktails
Alkoholische Mixgetränke, appetitlich dekoriert
Cordon
bleu
Mit gekochtem Schinken und Käse gefülltest, paniertes Kalbs- oder
Truthanschnitzel
Créme
(Rahm)
s. Sahne
croquant
Knusprig, krustig
Crouton
Semmeln oder Weißbrot; beliebig geschnitten oder ausgestochen, in Butter
gebraten oder im Ofen gebäht, auch mit Käse überbacken.
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oben
D
Dampfel
Der süddeutsche oder österreichische Ausdruck für einen Hefeansantz,
Vorteig
dämpfen
Gemüse, Kartoffeln und Fisch im Wasserdampf garen lassen. Die Zellwende
und fasern werden von dem
Dampf
aufgeweicht
Er lässt die Eiweißstoffe gerinnen und die Stärke quellen. Besonders
gut eignen sich hierzu Kochtöpfe mit
Dämpfeinsatz.
deglacieren
s. ablöschen
degorgieren
(reinigen, wässern)
Das teilweise schon geronnene Blut wird vor der Zubereitung aus Klabsbries,
Hirn, Herz usw. herausgezogen.
degraissieren
(entfetten)
Das überschüssige Fett von Suppen, Saucen und Brühen abschöpfen
dekorieren
(schmücken)
Verzieren von Speisen, z.B. Eierscheiben, Tomaten und anderen Zutaten.
Delikatessen
Außergewöhnliche Nahrungsmittel wie Lachs, Hummer, Kaviar, exotische
Suppen, besondern fein zubereitete Gerichte
demoulieren
(formen)
Eine gegarte oder gelierte Speise aus der Form stürzen
desossieren
Frisches Geflügelfleisch wird ohne die Heut zu verletzten von den Knochen
gelöst.
dessechieren
(trocknen)
Trockentupfen (mit einem Tuch) oder abtropfen lassen einer Speise.
Dessert
Nachtisch
Dextrose
s. Traubenzucker
Dip
Eine pikante Käsecreme und Mayonaisemischung, die zum Eintunken kleiner
Häppchen wie Kräcker, Gemüse oder Kartoffelchips verwendet wird.
dressieren
(aufrichten)
Eine Speise formen, dekorieren, z.B. mit dem
Dressiersack
und der Lochtülle
Auch schönes Anrichten von Pürees. In Österreich auch das Binden
von Fleisch und Geflügel
dünsten
In eigenem Saft oder in wenig Flüssigkeit (Wasser, Wein) - oft auch mit
etwas Fett - werden Fisch, Obst und Gemüse gegart.
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oben
E
Eierschnee
Eiweiß, dass steifgeschlagen wurde
Eierschwammel
(österr.) Pfifferling
Einbrenn
(österr.) s. Mehlschwitze
Einkochen
s. reduzieren
Einmach
(österr.) s. Mehlschwitze
Eisbein
Berliner Spezialität; dickes Schweinebein, mild gepökelt., mit Gewürzen
in Wasser weichgekocht
Eisbombe
Halbkugelförmige Eisspeise aus Frucht- oder Sahneeis und aromatisierten
Zutaten
Engelshaar
Hauchfeine Fadennudeln. Sie werden erst beim Anrichten in die Suppe gegeben.
Entrecôte
internationale Bezeichnung für die Fleischscheibe aus dem Zwischenrippenstück
des Rindes
Entremets
Zwischengerichte
Sie werden zwischen dem Braten und dem Nachtisch serviert. Es sind kleine Eierspeisen,
Gemüse- oder Käsegerichte. Auch Süßspeisen oder Kaffee
können als
Entremets gereicht werden.
Erdäpfel
Bezeichnung für Kartoffeln
Erdnussöl
Wird häufig zum backen benutzt, das es sich stark erhitzen lässt,
ohne zu verbrennen
Essenz
Konzentrierte Flüssigkeit oder Fond, z.B. Geflügel-, Fisch-
Essigessenz usw. Eine stark eingekochte Brüche
Etamine
Ein Passiertuch, bestehend aus festen, gazeartigem Gewebe, das zum Durchdrücken
und Seihen, Sieben von Saucen, Suppen und leichten Pürees dient.
Extrawurst
Eine geräucherte und gebrühte, feingewürzte Wurst aus Schweine-
oder Rindfleisch. Eine Spezialität aus Österreich
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oben
F
Farce
Eine Füllung aus feingehacktem Fleisch, Gemüse, Wild u.a. für
Pasteten, Galantinen, Geflügel usw. Eine Farce wird mit Ei, Sahne oder
einer dicken Sauce gebunden und ist meist pikant gewürzt. Als Beilage oder
Einlage in Suppen formt aus der Farce auch kleine Klöße.
farcieren
Mit der vorbereiteten Massen füllen (oder auch bestreichen)
Faschiertes
Der österreichische Ausdruck für Hackfleisch
Feinkost Sorgfältig ausgewählte und hergestellte Nahrungsmittel, z.B.
feine Salate, Gabelbissen, Pasteten
Fettgebackenes
Speisen, die schwimmend in tiefem Fett gebacken werden, z.B. Krapfen, Kroketten,
Berliner Pfannkuchen
ficilieren
Fleisch o.a. mit Bindfäden umwickeln
filetieren
(österr.) Auslösen von Filets, z.B. bei Fisch
fines herbes Würzkräuter, fein gehackt, in verschiedenen Zusammensetzungen
für Suppen, Saucen u dgl. Dazu gehören u.a. Petersilie, Estragon,
Schnittlauch. Die Kräuter werden oft noch mit gehackten Zwiebeln, Champignons
usw. ergänzt.
Fischglace
Ein eingedickter, kräftiger Fischfond
Fisolen
der österreichische Name für Bohnen
Fizz
Ein erfrischendes Mischgetränk mit Zitronensaft und Mineralwasser, das
als Long Drink serviert wird.
Flädle
(schwäbische Spezialität)
In einer mit Räucherspeck ausgeriebenen Pfanne werden dünner Eierkuchen
gebacken und mit Haschee oder Konfitüre gefüllt.
Flädle-Suppe
In feine Streifen geschnittene, kalte Pfannkuchen, die als Suppeneinlage mit
Fleischbrühe aufgebrüht werden.
Flambales
In hochprozentigem Branntwein eingelegte Früchte, wie Aprikosen in Branntwein,
Pflaumen in Armagnac, Stachelbeeren in Gin u.ä.
flämmen
Raschen überbacken bei Oberhitze
Fleischlaiberl
Der österreichische Audruck für Frikadellen
Fleischspeck
Räucherspeck, durchwachsen
Fleurons
gebackene Blätterteig-Halbmonde
Flips
Mischgetränke. Sie enthalten ein frisches Ei und sind sowohl nahrhaft als
auch bekömmlich und kräftigend.
Flott
der norddeutsche Name für Sahne
foncieren
Das Auslegen einer Pasteten- oder Kuchenform mit Teig oder einer Kasserolle
mit Speckscheiben.
Fond
(Grundlage)
Beim Kochen, Barten oder Dünsten von Fisch, Fleisch, Gemüse usw. entsteht
eine Flüssigkeit, die als Fond bezeichnet wird. Der Fond enthält wertvolle
Bestandteile der gegarten speise, ihre Geschmacksstoffe und ist die natürliche
Basis einer guten Sauce.
Fondant
Eine dicke, eingekochte, konzentrierte Zuckerlösung. Der Fondant wird etwas
angewärmt und kann nach belieben mit Branntwein, Kaffe, Likör oder
Schokolade aromatisiert werden
Fondants
Zarte Speisen, die auf der Zunge zergehen (z.B. gefüllte Bonbons, Fleischfondants)
Fournitue
(Zutat)
Eine Kräutermischung für Salate, die sorgfältig aus gehackter
Petersilie, Schalotten, Schnittlauch oder anderen Kräutern zusammengestellt
wird.
Frappés
Eisgetränke
frappieren
Das Abkühlen von Getränken oder speisen, entweder zwischen Eisstücken
oder im Kühlschrank
Frikassee
Weißes Fleischragout in weißer Sauce (Kalb, Huhn)
Frivolités
(Kleinigkeiten)
Leckerbissen, z.B. gefüllte Tüten, Fondants, Törtchen
Frutti
di mare
Meeresfrüchte, wie z.B. Tintenfische, Austern, Garnelen, Langusten, Muscheln,
Hummer, Krabben, Scampi.
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oben
G
Gabelbissen
Heringshäppchen (z.B. Matjes), die in einer feinen
Gewürzsauce aus Dessertwein, Kräutern, Sals, Weinessig und Zucker
eingelegt sind.
Gelantine
Raffinierte Rollpastete aus erlesenen Fleischsorten, die zum Schluss mit einer
dicken, hellen oder braunen Sauce überzogen wird.
Gallert
(Gallerte)
Eine gelierte Flüssigkeit, s.a. Gelee
gar ziehen Unterhalb des Siedepunktes (bei ca. 98 Grad Celsius) werden Speisen
(z.B. Eier, Fisch) in einer Flüssigkeit gegart.
Gebäck
Backwaren, wie Kuchen, Torten, Fettgebackenes usw., die meistens mit Zucker
hergestellt werden, sowie Salz- und Käsegebäck
Gekröse
Innereien (Vormagen, Magen und Fettdarm des Rindes, Magen, Darm und Netz von
Kalb und Lamm)
Gelatine
Eine farb- und geruchslose Substanz, die in den Knochen von Tieren enthalten
ist. Sie wird in der Lebensmittelzubereitung als Geliermittel verwendet
Gelee
Mit Gelatine zubereitete Süßspeise sowie der erstarrte Flisch- oder
Fruchsaft u.ä. ausgelegt, ehe die eigentliche Füllung hineingegeben
wird (z.B. bei Aspiks, Pasteten, Bordüren).
Germ
Der österreichische Ausdruck für Hefe
Gesselchtes
(österr.) Geräuchertes, Rauchfleisch
gestovt
Gedämpft, gedünstet
glacieren
(galsieren)
Das Überziehen einer Speise mit Fleischextrakt, Gelee, Zucker oder mit
dem eigenen Saft. "Glacieren" bezieht sich häufig auf das Überziehen
mit Gelee, Extrakt oder dem eigenen Saft, "glasieren" auf das Überziehen
mit Zuckerguß
Glasur
Darunter versteht man den glänzenden Überzug von Kuchen, Süßspeisen
sowie Torten. Hauptsächlich besteht Glasur aus gebundenem Zucker und wird
nach Belieben mit Branntwein, Schokolade u.a. gefärbt und aromatisiert.
Condé- und Eiweißglasur, Fondant, Spritzwasser- und Wasserglasur
sind die hauptsächlichsten Glasuren.
Glukose
s. Traubenzucker
Glumse
s. Quark
Göderl
(österr.) Schweinskinn
Grammeln
(österr.) s. Grieben
Gratin
(Kruste)
Eine im Ofen überbackene Speise
gratinieren
s. überbacken
Grieben
Ausgebratene Speckwürfel
Grillade
Eine Speise, die auf einem Rost gebraten wurde.
Grütze
Die geschälten und geschroteten Getreidekörner von Buchweizen, Gerste
und Hafer. Für Brei, Desserts, Suppen und einige Wurstsorten wird Grütze
verwendet.
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oben
H
Haarsieb
Kunstfasersieb für metallempfindliche Speisen
Hackfleisch
Durch den Fleischwolf gedrehtes rohes Rind- oder Schweinefleisch. Es wird oft
gemischt (halb und halb)
Hähnchen
Gemästete junge Hähne, 500 bis 1500 Gramm schwer
Häuptesalat
(österr.) Kopfsalat
Haferflocken
Gewalzte und gequollene Haferkörner, Sie sind sehr nahrhaft und werden
entweder als Brei, Schleim oder roh mit Milch gegessen
Hagelzucker
Körniger, grober Zucker, der zum Bestreuen von Gebäck verwendet wird.
Hamburger
Nordamerikanische Variante des deutschen Beafsteak. er wird zwischen Weißbrotscheiben
oder Hamburger-Brötchen mit Tomatenscheiben, Salatblättern und Ketchup
angerichtet.
Hamme
Name für Schinken, Keule
Hammel
männliches Mastschaf, kastriert
Harzer
Käse (Handkäse)
Käsespezialität aus entrahmter, sauerer Milch; in Laib oder Stangenform
in Handel erhältlich
Haschee
Feingehacktes Fleisch oder feingehackter Fisch in einer dicken Sauce
Haxl
(österr.) Fuß
Hefe
(Bärme, Germ, Gest)
Besteht aus winzigen, ovalförmigen Zellen. Bei Hitze und zusammen mit Zucker
vermehren sich die Zellen sehr schnell. Der Zucker wird durch diese Hefezellen
in Kohlendioxyd und Alkohol verwandelt. Kohlendioxyd ist ein unschädliches
Gas, das sich als Backtreibmittel eignet, da es den Teig auflockert. Darüber
hinaus führt
Hefe dem Backwerk lebenswichtige Vitamine zu und gibt ihm einen angenehmen Geschmack.
Heidelbeere
(österr., süddeutsch) Blaubeere.
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oben
I
Ingwer
Duftet mildwürzig und schmeckt eigentümlich scharf und brennend. Wird
vorwiegend in der indischen und
indonesichen Küche verwendet.
Innereien
Organe der Tiere (Leber, Herz, Nieren, Lunge)
Instant
Lebensmittel in Pulverform. Sie lösen sich in Flüssigkeit sofort vollständig
auf (z.B. Instant-Mehl, Instant-Kaffee usw.)
Irish
Coffee
Heißes Kaffegetränk mit Whiskey und Zucker, mit Sahnehäubchen
Irish
Stew
Geschmortes Hammelragout mit Gemüseeinlage. Irische Spezialität.
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oben
J
Jagdwurst
Eine gebrühte und geräucherte Wurst aus Klan- oder Rindfleisch und
durchwachsenem Schweinefleisch
Jakoobs-Muscheln
An den Küsten der Atlantik und des Mittelmeeres gefangene große Meeresmuscheln,
sehr schmackhaft
Jam
Der englische Name für Konfitüre
Jelley
Sauce
Eine amerikanische Sauce aus einem pikant gewürzten Johannisbeergelee,
die warm serviert wird.
Joghurt
Gesäuerte Milch. Nationalgetränk on Rumänien, Bulgarien und der
Türkei. Der Joghurt wird heute aus warmer, eingedickter und mit Bakterien
versetzter Kuhmilch hergestellt (Joghurt-Reinzucht-Kulturen), Er ist eine cremige
und wichtige diätische Kost (Mager- und Vollmilchjoghurt).
Joule
In Joule (J) bzw. Kilojoule (kJ) wird der Energiegehalt der Nährstoffe
angegeben. 1 kJ entspricht 0,24 Kcal (Kilokalorien)
Jungfernbraten
Österreichische Spezialität aus Schweinefilet
Jus
Der beim Erkalten gelierte entfette Bratensaft (auch der reine Fleischsaft,
auch Gewürztunken-Konzentrate und eingedickte Frucht- und Gemüsesäfte).
Zum Garnieren von Aufschnitt oder für Bratensaucen.
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oben
K
Kaiserfleisch
Schweinerücken oder -brust, gepökelt und geräuchert
Kaiserschmarrn
Österreichische Mehlspeise (Süßspeise)
Kaiserschoten
Eine sehr zarte Erbsenart
Kalbsstelze
Kalbshaxe, Hesse
Kaltschale
Eine flüssige, kalte Süßspeise mit Obst, Fruchtsaft und Weißwein.
Sie wird häufig leicht mit Stärkemehl o.ä. gebunden. Eine deutsche
Spezialität
kandieren
In konzentrierten Zuckersirup werden z.B. Früchte, Wurzeln u.a. eingelegt.
Dabei werden sie ganz mit Zucker überzogen und durchdrungen.
kandierte
Früchte (Kanditen)
Halbierte oder ganze Früchte, wie z.B. Aprikosen, die ganz und gar durchgezuckert
sind.
Kandis
(Kandiszucker)
Zuckerkristalle, die zum Süßen heißer Getränke benutzt
werden. Der reine weiße Kandis (Kluntje) wird hauptsächlich für
Tee, der braune Krustenkandis für andere Heißgetränke in der
dunkelbraune Würfelkandis für Grogs verwendet.
Kanditen
(österr..) Kandierte Früchte
Kantwurst
Spezialität aus Österreich. An der Luft getrocknete Wurst aus Speck,
Schweine- und Rindfleisch
Kapaun
Kastrierter Masthahn mit zartem, wohlschmeckendem Fleisch
Karamell
(Caramel)
Gebrannter Zucker. Eine glasige Masse, hellgelb bis dunkelbraun. Karamell entsteht
durch das Erhitzen von Zucker (über 200 Grad Celsius) und wird für
Süßspeisen verwendet (auch Karamellbonbons). Das dunkelbraune Karamell
benutzt man zum Färben von Saucen usw.
karamellisieren
Das Brennen von Zucker
Karfiol
(österr.) Blumenkohl
Karotten
Gelbe Rüben, Mohrrüben, Möhren. Weitverbreitetes Wurzelgemüse
mit Karotingehalt (Vorstufe des Vitamins A)
Kaviar
Rogen von verschiedenen Störarten des Schwarzen und
Kaspischen Meeres. Wird aus der UdSSR und dem Iran eingeführt. Verschiedene
Kaviarsatzarten: Keta-Kaviar (Lachsrogen), Sigi-Kaviar (Hechtrogen) und deutscher
Kaviar
(Seehasen-Rogen)
Ketchup
s. Tomatenketchup
Kipferl
(österr.) Hörnchen
klären
Alle trüben Bestandteile aus klaren Suppen,
Kraftbrühen, Fruchtsäften, Gelees u.a. werden entfernt, damit die
Speisen appetitlicher aussehen. Vor allem rohes, feinverteiltes Eiweiß
eignet sich als Klärmittel, es bindet die Trübstoffe an sich und wird
dann abgeseiht.
Knödel
(österr., süddeutsch) Kloß
kochfertig
Der Ausdruck für das fertig zubereitete konservierte Essen, das vor dem
Anrichten nur noch erhitzt werden muss.
Kochsalat
(österr.) Lattich
köcheln
Etwas nur schwach brodelnd kochen lassen.
Koffein
Das Alkaloid der Kaffeebohnen, Kolanüsse und Teeblätter. Koffein fördert
die Harnabsonderung der Nieren und wirkt anregend auf Gehirn, Herz und Rückenmark.
Zuviel Koffein führt jedoch zu Vergiftungserscheinungen. Sie machen sich
bemerkbar durch Übelkeit, Schwindelgefühle, Schweißausbrüche
und Lähmungen
Kohl
Gemüsepflanze. Wird in einer Vielzahl von Formen angebaut. Die wichtigsten
Arten: Weißkohl, Grünkohl, Rotkohl, Wirsingkohl, Rosenkohl und Kohlrabi
Kohlsprossen
(österr.) Rosenkohl
Kompott
Nachtisch aus gedünstetem Obst.
Konfekt
Feine Süßspeise wie Pralinen, Zuckerfeingebäck u.a.
Konfitüre Marmelade mit kleinen Obststückchen aus einer Obstsorte
konservieren
Haltbarmachen, entweder durch Einkochen, Dörren. Pökeln, Räuchern
oder durch Tiefkühlen
Kren
(österr.) Meerrettich
Krustentiere
(Kruster)
Krebstiere, wie z.B. Hummer, Langusten, Krabben, Krebse
Küchenkräuter
Gewürz- und Suppenkräuter, wie z.B. Dill, Estragon, Knoblauch, Majoran,
Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Senf
Kuvertüre
(Schokoladenüberzug)
Sie wird als Überzug von Kleingebäck, Kuchen, Pralinen u.a. verwendet
und aus einer Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker hergestellt.
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oben
L
Lab
Ferment. Absonderung des Magens von Kälbern; lässt das Kasein der
Milch gerinnen und ist deshalb wichtig für die Käseherstellung aus
Süßmilch
Labskaus
Altes Seemannsgericht aus gepökeltem Rindfleisch und Kartoffelpüree
Lady
Curzon
internatonaler Begriffe für Schildkrötensuppe
Lakritze
Eine glänzende schwarze Süßware. Sie aus dem Saft der Süßholzwurzel
mit diversen Zutaten, wie z.B. Gummiarabikum, Mehl, Stärke und Zucker,
hergestellt und muss wenigstens einen Anteil von 5% an Süßholzsaft
haben. Ein wichtiger Bestandteil ist das wertvolle Hustenmittel Glyzyrrhizin.
Lamm
Junges Schaf im ersten Lebensjahr. Lamm schmeckt am köstlichsten von Dezember
bis Mai.
Lasagne
Lange, breite (quadratische oder rechteckige) dünne Nudelplatte. italienische
Spezialität.
Lebensmittel
Sammelbegriffe für alle Stoffe, die in unverändertem, verarbeitetem
oder zubereitetem Zustand von Menschen gegessen oder getrunken werden (jedoch
keine Arzneimittel)
Leckerli
kleine schweizerische Honigkuchen
legieren
s. abziehen
Leipziger
Allerlei Mischgemüsebeilage aus Erbsen, Karotten und Spargel, manchmal
auch mit Blumenkohl
Lende
Filet von Rind, Kalb oder Schwein
Liaison
Eine aus Eigelb und Sahne (Milch, Weißwein) hergestellte Mischung die
zum Binden von Saucen, Suppen usw. benutzt wird
liieren
s. abziehen
Luftspeck
Der an der Luft getrocknete und gepökelte Schweinespeck
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oben
M
Mafalde
Ca. 1,5 cm breite, gewellte italienische Nudeln
Manzanillas
eine kleine Olivenart
Marille
(österr.) Aprikose
marinieren
Der Ausdruck für das Einlegen von Fisch, Schlachtfleisch und wild in eine
würzige Flüssigkeit aus Essig, Öl, Zitronensaft, Gewürzen
und Kräutern, Die ursprüngliche Definition: das Haltbarmachen von
Speisen durch einsalzen.
Mark
die lezithinreiche , fettige und weiche Masse der
Knochen
(Knochenmark)
Bei Früchten die konzentrierte Fruchtmasse (Tomatenmark)
Marmelade
Fruchtmus, zuckerhaltig und ohne Fruchtstücke
mazerieren Eine Speise mit einer Flüssigkeit übergießen und
gut durchziehen lassen
Medaillons
s. Tournedos
Mehlschwitze
(Einbrenne)
Ein Bindemittel für Saucen
Mehlspeise
(österr.) Kuchen, Süßspeisen aus Mehl
Melanzani
Auberginen, Eierfrüchte
mehlieren
Etwas miteinander verbinden, vermischen
ménagére
â la
Auf Hausfrauen-Art
Menü
eine komplette Mahlzeit mit Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und nachspeise
Mett
Schweinehackfleisch mit Gewürzen, Salz und Zwiebeln
Miesmuscheln
(Pfahlmuscheln)
Die "Austern des kleinen Mannes" stellen die wichtigste essbare Muschelart
dar
mijotieren
Bei geringer Hitze eine Speise dünsten oder schmoren lassen
mollig
(österr.) sämig, dicklich, samtartig (z.B. bei Saucen)
montieren (österr.) Fertige, nicht mehr kochende Suppen oder Saucen durch
Einschlagen von Obers (Süßrahm) und Butter cremiger machen.
Most
Unvergorener, aus Äpfeln, Birnen oder Weintrauben hergestellter Fruchtsaft.
Auch mit Wasser verdünnter, vergorener Apfel- oder Birnensaft.
Mussaka
Balkanspezialität. Hackfleisch-Auberginen-Auflauf
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oben
N
naturell
Eine Zubereitung ohne Fremdzutaten
Nektarinen
Glatthäutige Pfirsiche
Nidel
(Nidle)
Schweizerische Bezeichnung für Sahne
Nieren
Vom Feinschmecker besonders geschätzte Innereien. Sie sollten nur von jungen
Tieren stammen (Kalb, Schwein oder Lamm) und vor der Zubereitung gut gewässert
werden, damit sie nicht zu streng schmecken
Nockerl
(österr.) Kleine Klößchen werden aus Mehlgrieß oder Mais
meist mit dem Löffel abgestochen und in kochendem Salzwasser gegart.
Noisettes
(frz. Haselnüsse) Nüsschen, kleine runde Fleischscheiben aus dem Rücken
von Hammel, Lamm, Kalb oder Reg
Nougat
Süßware aus Zucker, Mandeln oder Nüssen, meist mit Kakao und
anderen Zutaten gemischt. Im Handel als Schokolade, Füllung von Pralinen
und Blockmasse für Konditorei
Nouvel Cuisine Zeitgemäße Art des Kochens mit wenig Gewürzen
und Bindemitteln, dadurch wird der Eigengeschmack der Speisen erhalten
Nüsse
Samen- oder Fruchtteile in einer harten Schale (Schalenobst), z.B. Hasel- oder
Kokosnüsse, Mandeln, Walnüsse
Nussschinken
Das knochenfreie Stück der Schweineschulter, geräuchert und gepökelt
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oben
O
Oberrüben
Österreichischer Begriff für Kohlrabi
Obers
(Schlagobers)
Der österreichische und süddeutsche Begriff für Sahne
Oblaten
Gebäck, hauchdünn, papierartig. Oblaten bestehen aus ungesäuerten
Teig und werden häufig als Unterlage für Lebkuchen und anderes Kleingebäck
benutzt
Ochsenschwanz
(Oxtail)
(österr. Ochsenschlepp) Wird vorzugsweise für Suppen und Ragouts verwendet
Octopus
(Oktopus)
Kopffüßer mit acht saugnapfbesetzten Armen, Werden zu pikanten Saucen
gegessen oder - in Scheiben oder Ringe geschnitten - frittiert serviert. Andere
Name: Tintenfisch, Calamares
Olivenöl
Aus Südeuropa stammendes, kalt aus dem Fruchtfleisch der Oliven gepresstes
Speiseöl
Olmütziger
Quargel
Sauermilchkäse (ähnlich dem Harzer Käse)
Omelett
Eierspeise ohne Mehlzusatz. Kann auf verschieden Arten zubereitet und gefüllt
werden: mit Konfitüre, feinem Püree, Ragout. Auch flambiert oder souffliert
findet es viele Liebhaber
Oregano
Gewürz für Pizzas, Tomatengerichte u.a. Dieser wilde Majoran stammt
aus Italien und Mexiko
Osterlamm
2-3 Monate altes Lamm
Ouzo
Branntwein mit Anisaroma, stammt aus Griechenland
Oyster
Cocktail
Engl. Bezeichnung für Austerncocktail
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oben
P
Palatschinken
(österr.) Dünne Pfannkuchen
panieren
Fleisch nach dem Würzen in Ei, Mehl und Paniermehl wenden, Fisch in Ei
und Paniermehl wenden.
Paniermehl
(Semmelbrösel)
Granulat aus getrockneten, geriebenen Brötchen oder Weißbrot. Luftig
und trocken aufbewahren
Pansen
Kutteln, der Magen von Wiederkäuern
Paradeiser
(österr.) Tomate
Parfait
Feine Farce aus besonders edlen Zutaten, wird meist in kleine Formen gefüllt
und nach dem Erstarren gestürzt. Besonders bekannt und beliebt: Gänseleberparfait,
Hummerparfait - aber auch Eisparfait
parfümieren
Das würzen mit einer aromatischen Flüssigkeit, wie Branntwein, Likör
u.a.
parieren
(österr.) Zurechtschneiden von Häuten und Sehen von Fleisch. Es entstehen
dabei Abschnitte = Parüren
pasteurisieren
Methode des franz. Bakteriologen Pasteur, flüssige Lebensmittel durch mehrere
Minuten dauerndes Erhitzen aus Temperaturen zwischen 65 - 80 Grad Celsius für
eine beschränkte Zeit haltbar zu machen
Pfeffergurken
Kleine Gurken, die in Essig mit Chilischoten und anderen gewürzten eingelegt
sind
pilieren
(stampfen)
Fleisch, Gewürze, Mandeln usw. werden mit dem Mörser fein zerstoßen
pochieren
(österr.) Eier vorsichtig aufschlagen und in einer Schöpfkelle in
leicht gesalzenem, mit etwas Essig versetztes siedendes Wasser gleiten lassen.
Durch das sofortige Gerinnen des Eiweißes bleibt der Dotter vom Eiweiß
umschlossen
Porree
Lauch
Pralinen
Kleine Süßwaren in den unterschiedlichsten Formen mit Schokoladenüberzug
und einer Füllung aus Früchten, Likör, Nougat usw.
Prise
Würzmaß. Eine Prise entspricht einer Portion, die zwischen Daumen
und Zeigefinger gehalten werden kann
Puderzucker
Der staubfein gemahlene Zucker (Staubzucker)
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oben
Q
Quakelbeeren
anderer Name für Wacholderbeeren
Quark
Der durch natürlich Säuerung oder auch durch Lab aus Milch gewonnene
Frischkäse. Quark gibt es in unterschiedlichsten Fettstufen; in den Handel
kommt er naturell oder auch süß mit Früchten, vielfach aber
mit Gewürzen und Kräutern
Quenelles
Kleine Klößchen aus Fleisch oder Fischfarce, Grießmasse oder
Brandteig. Als Suppeneinlage oder für Ragouts. Die größeren
verwendet man fast ausschließlich als Beilage
Quiche
Lorraine
Delikat gewürzte Specktorte, stammt aus Lothringen
Quitten
Zitronegelbe bis goldgelbe Früchte con dem asiatischen
Quittenstrauch. Sie sind apfel- oder birnenförmig. Gekocht schmecken die
Quitten herb, leicht säuerlich, während sie roh gänzlich ungenießbar
sind,. Die Früchte eigene sich gut für die Herstellung von Gelee oder
Marmelade, da sie viel Pektin enthalten.
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oben
R
Radicchio
Rot-weiß marmorierter italienischer Kopfsalat mit angenehm bitterlichem
Geschmack. Zubereitung wie Kopfsalat.
Raffinade
Das ist der gereinigte weiße Zucker
rafraichieren
(abkühlen)
Unter kaltem Wasser wird das gekochte Fleisch oder Gemüse abgekühlt.
Rahm
s. Sahne
Rapunzel
Winterharte, geschmackvolle und vitaminhaltige Salatpflanze, Auch bezeichnet
mit Rapunze, Rapünzchen, Rapünzlein, Rabinschen, Ackersalat, Feldsalat,
Nisselsalat, Nüßlisalat, Vogerlsalat
Ratafia
Sehr süße Fruchtsaftliköre
Ratatouille
Aus Südfrankreich stammendes köstliches Gemüsegericht aus Auberginen
und Tomaten, gut gewürzt
Ravioli
Ital. Nudelspezialität; mit Farce gefüllte Nudelteigtaschen, die in
siedender Brüche gar gekocht werden.
reduzieren
(einkochen)
Eine Flüssigkeit wird sehr stark eingekocht. Dadurch verringert sich der
Gehalt an Wasser und der Geschmack wird verstärkt.
Reinbraten
Anderer Begriff für Schmorbraten
resch
(österr.) knusprig
revenieren
Schnelles Anbraten von Fleisch. Dadurch schließen sich die Poren und der
Saft bleibt im Fleisch.
Ribiseln
(österr.) Johannisbeeren
Risibisi
(risi e bise = Reis und Erbsen)
Dieses Gericht ist eine Variante des Risotto.
Risotto
(Käsereis)
Ital. Reis-Spezialität mit Tomaten und Käse
rösten
Das Braten auf dem Rost
Röster
(österr.) Weichgedünstetes Obst als Beilage zu Mehlspeisen. Zwetschgen-,
Marillen-, Holunderräster
Rogen
Die noch nicht abgelaichten Fischeier (s. Kaviar)
Rosenkohl
Andere Bezeichnungen: Sprossenkohl, Kohlsprossen, Brüsseler Kohl
Rote
Rübe
Rote Beete, Rahne, Rande
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oben
S
Sahne (Flott, Obers, Schlagobers, Rahm, Schmant)
Ein Fett, das in kleinen Kügelchen in der Milch schwimmt. Sahne ist das
Ausgangsprodukt für die Herstellung von Butter und Käse. Sie wird
durch Zentrifugieren (Schleudern) der Rohmilch mit einem Fettgehalt von 10%
gewonnen. Beim Kochen wird Sahne auch zum Binden oder verfeinern von Saucen
u.a. verwendet. Die saure Sahne ist eine in Milchsäuregärung übergangene
Sahne.
saignant
Eine Garstufe beim Braten von Fleisch, bei der das Fleisch von außen knusprig-braun,
von innen zartrosa ist und noch einen leicht blutigen Kern hat.
sämig
(österr.) dickflüssig
saucieren
Vor dem Anrichten wird das Essen mit Sauce übergossen.
Sauerkraut
Weißkohl fein geschnitten, gesalzen. Durch Gärung entsteht der angenehme,
säuerliche Geschmack.
sautieren
(schmoren)
Flache, kleine und zarte Stücke Fleisch oder Geflügel werden schnell
angebraten oder aber auch ganz gar gebraten (Schwenkpfanne) und dannach gewürzt.
Scampi
Kleine Muschelkrebse. In Dosen oder Gläsern oder tiefgefroren erhältlich
(Scampischwänze). Kann gebacken oder kalt mit Mayonnaise serviert werden.
Schalentiere
Seetiere, die durch eine Kalkschale geschützt sind, z.B. Muscheln
Schlagobers
s. Sahne
Schmant
(Schmandt)
Der niederdeutsche Ausdruck und ostdeutsche Ausdruck für Sahne/Rahm
Schmarrn
Österreichische Bezeichnung für den in der Pfanne zerzupften Eierkuchen
(Kaiserschmarrn)
Schmelzglasur
s. Fondant
schmoren
Gebratenes Fleisch wird in Flüssigkeit oder Sauce fertiggegart
Schnee
darunter versteht man das steifgeschlagene Eiweiß
Schöberl
(österr.) Salzbiskuit als Suppeneinlage, gefüllt.
schröpfen
(österr.) Einschneiden der Schwarte bei Jungschweinbraten
Schwamm
(Schwammerl)
(österr., bayr.) Pilz
selchen
(österr., bayr.) räuchern
Semmel
(österr., bayr.) Brötchen
Semmelbrösel
s. Paniermehl
Shake
ein Mischgetränk, das geschüttelt wird
Sorbet
Dessert oder Dessertgetränk mit unterhobenem, geschlagenem Eiweiß,
mit einem Schuss schwerem Wein parfümiert, leicht gefroren. Übrigens:
Eine Erfindung aus Persien
Soufflé
Franz. Bezeichnung für Auflauf (s. Auflauf)
Spätzle
Aus Süddeutschland stammende Mehlspeise aus Mehl, Wasser, Eiern und Salz
spicken
s. bigarrieren
sprudeln
(österr.,) quirlen
Staubzucker
s. Puderzucker
Steak
Gebratene oder gegrillte Fleischscheibe
"rare" = beidseitig leicht angebraten
"medium" = beidseitig leicht durchgebraten
"well done) = beidseitig gut durchgebraten
sterilisieren Haltbarmachen. Nahrungsmittel werden durch große Hitze (bei
einer Temperatur von mehr als 100 Grad Celsius) haltbar gemacht. Durch das
Sterilisieren werden jedoch Vitamine zerstört und der Geschmack verändert.
Sud
Brühe, in der Speisen gekocht (gesotten) werden
Süßstoff Zuckerersatz. Er ist nährwertlos, hitzebeständig.
Ohne Beigeschmack. Für Diabetiker und Schlankheitsbewußte.
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oben
T
Tafelspitz
Österr. Bezeichnung für das Schwanzstück des Rindes
Teigwaren
Nahrungsmittel aus Mehl oder Gries, z.B. Nudeln
Toast
Geröstete Weißbrotscheibe
Tomatencoulis
Der konzentrierte Tomatensaft
Tomatenketchup
Feingewürztes Tomatenmark
Tomatenmark
Die reifen Tomaten ohne Kerne und Schalen, ungewürzt und püriert.
Topfen
(österr.) Quark
Tournedos
(Medaillons, Lendenschnitten) Rund geschnittene Schieben aus der Spitze oder
dem Kopf des Rinderfilets
tournieren
formen
tranchieren
Geflügel, Fleisch oder einen ganzen Fisch vor dem Auftragen in Stücke
schneiden
Traubensaft
Der Saft von frischen Weintrauben, naturrein, alkoholfrei
Traubenzucker
(Dextrose, Glukose)
In Honig, Weintrauben u.a. kommt dieser nur schwach süßende Zucker
vor. Traubenzucker gelangt vom Magen direkt in den Blutkreislauf und ist deshalb
ein sehr gutes Stärkungsmittel. Heute gewinnt man Traubenzucker hauptsächlich
durch Stärkeumwandlung. Es gibt ihn in Platten-, Pulver- oder in Tablettenform.
Trüffeln
Die kostbarste Pilzart. Sie sehen jedoch aus wie alte, runzlige Kartoffeln.
Viele edle Gerichte (Pasteten, Gelantinen, erlesene Fleisch- und Geflügelspeisen)
werden mit Trüffeln gespickt und verfeinert.
Tuttifritti
Gemischte Früchte, gewürfelt und gedünstet
T-Bone-Steak
Scheibe aus dem Rippenstück des Rindes; etwa 500 bis 700 Gramm schwer und
4 cm dick, Der im Steak befindliche Knochen hat die Form eines T.
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oben
U
umstechen
Ragoutstücke mittels Gitterlöffel aus der Sauce heben, mit der Gabel
vom Löffel in ein reines Geschirr legen, dann mit passierter Sauce übergießen
underdone
Eine Garstufe beim Braten von Fleisch. Das Fleisch wird nur so lange gebraten,
dass der Kern innen noch leicht blutig ist.
untergießen
Wenig Flüssigkeit unter das Kochgut gießen, meist beim Dünsten
unterheben
Steifgeschlagenes Eiweiß (Eischnee) vorsichtig unter Süßspeisen,
Teig oder Omelettes mischen (heben)
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oben
V
Vanillezucker
Eine Mischung aus weißem Kristallzucker und fein zerriebener echter Vanille.
Heuet wird dieser Zucker meistens durch Vanillinzucker ersetzt
vanillieren
Mit Vanille wird Milch, Sahne, Reis u.a. gewürzt
V.D.Q.S.
"Vins Délimite de Qualité Supérieure". Bezeichnung
für franz. Weine, deren Ausgangsmaterial in bestimmten Weingärten
angebaut wird und von amtlich anerkannten Qualitätsrebsorten stammt.
Vegetablilien
Alle pflanzlichen Nahrungsmittel
Velouté
weiße, sämige Grundsauce
Vermouth
Wermutwein. Wird als Aperitif gereicht
Vinaigrette
Würzige, kalte Kräuter-Essig-Sauce. Meist zu gekochten Rindfleisch,
gedünstetem Fisch und Spargel, aber auch zu Hammelfüßen, Kalbskopf
V.S.O.P.
"Very superior old pale". Ein Gütezeichen auf den Etiketten von
Cognac-Flaschen. Das bedeutet, dass der Cognac wenigstens 6 Jahre gelagert wurde.
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oben
W
Wabenhonig (Scheibenhonig)
Das ist der reinste, aber auch teuerste Honig. Er wird in neu gebauten und verschlossenen,
unberührten Waben verkauft
Wammerl
Schweinebauchgericht, besonders beliebt in Süddeutschland
Weichsel
(österr.) Sauerkirsche
Weinessig
Ein sehr aromatischer Essig aus Apfelwein, Dessertwein, Rot- oder Weißwein.
Man würzt ihn auch oft noch mit Chilischoten, Himbeeren oder Knoblauch
Weißkäse
Andere Bezeichnung für Quark
Weizenflocken
Eine Diätkost aus geschälten Weizenkörnern, die besonders behandelt
wurden.
Wildbeize
(Wildmarinade)
Spezielle Wildfleischbeize, um Zartheit und Geschmack des Gerichts zu erhöhen.
Das Fleisch wird vorher darin eingelegt.
Wildbret
Fleisch des Haar- und Federwildes
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