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Meeres Gemüse
Meeresgemüse gehören unbestritten zum außergewöhnlicheren
Teil der Vegetarischen Ernährung. Oft verpönt und dadurch auch leicht
in Vergessenheit geraten, gehören sie dennoch zu den sehr Mineral- und
Spurenelementreichen Nahrungsmitteln. Und nichts desto trotz kann Meeresgemüse
auch schmecken!
Meeresgemüse beinhaltet signifikante Mengen von Mineralstoffen wie z.B. Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor und Eisen. Es ist auch reich an Spurenelementen wie z.B. Selen, Chrom, Magnesium, Zink und Jod. Gerade letzteres ist oft schwierig aus Pflanzen zu beziehen, die auf dem Land wachsen. Meeresgemüse sind fett- und kalorienarm, haben hohe Proteinwerte und enthalten substantielle Mengen von Beta-Karotin und den Vitaminen des B-Komplexes.
Der gesundheitliche Vorteil von Meeresgemüsen ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Die reichhaltigen Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf unser Nerven- system aus, indem z.B. der Streß reduziert wird. Außerdem stärken sie das Immunsystem. Bei Kulturen, die sich traditionell mit reichlich Meeresgemüsen ernähren, konnte man auch Vorteile für Haut und Haare nachweisen. Ebenfalls nachgewiesen werden konnte die Verminderung von Tumoren, Cholesterin- werten und die positive Auswirkung auf Stoffwechsel und Verdauung.
Außerdem stellte sich in Untersuchungen heraus, daß die Säure der z.B. braunen Meeresgemüse (Kombu, Wakame, Arame und Hijiki) Schwermetalle wie Kadmium, Blei, Quecksilber und Radium in unserem Darm binden kann. Dieser Prozess macht die Metalle unverdaulich und somit werden sie eliminiert. Diese Algen-Säure kann auch dazu beitragen, andere Gifte, die ständig in unserem Körper lagern,auch nachträglich auszuspülen. Andere Studien haben gezeigt, daß das Jod in den Meeresgemüsen, dem radioaktiven Jod-131 (ein Nebenprodukt der Kernspaltung), trotzt und es bis zu 80% reduzieren kann.
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Geschichte
Jährlich werden zwischen
3 und 3,6 Millionen Tonnen Algen geerntet, um gegessen, zu Nahrungsmittelzusätzen,
Viehfutter oder Kosmetika weiterverarbeitet zu werden. 300.000 t davon werden
alleine in Japan jedes Jahr verspeist. Sie werden in Sushi, Reis- oder Tofugerichten
verwendet. Hierbei findet hauptsächlich Porphyra (P. yezoensis und P. tenera)
Verwendung, die in der Küchensprache den Namen Nori trägt. Als Geschmacksverstärker
u. a. in Suppen und Salaten wird Wakame (Undaria pinnatifida ) eingesetzt. Wakame
wächst als Neophyt auch in Argentinien, im Mittelmeer und in Neuseeland,
wo es beträchtliche ökologische Schäden angerichtet hat. Inzwischen
wurde die Alge zum Anbau aus dem Mittelmeer auch in die Normandie und die Bretagne
verbracht - bislang noch ohne größere bekanntgewordenen Auswirkungen.
Der Verzehr von Algen ist weitestgehend auf den ostasiatischen Raum beschränkt.
In Europa und Amerika geerntete Algen werden zu Phyllokoiden weiterverarbeitet.
Hierzu zählen Agar und Carrageen. Beide Substanzen sind als Gelier- oder
Verdickungsmittel, als Fett- oder Schaumstabilisatoren oder Bindemittel in einer
großen Vielzahl von Nahrungsmitteln enthalten. Die Nachfrage nach diesen
beiden Rohstoffen und ihren Abkömmlingen ist in den letzten 25 Jahren jährlich
um 25 % gestiegen und liegt jetzt bei über 300.000 Tonnen. Der weltweite
Umsatz an Agar hat ein Volumen von 250 Millionen US $. Hauptproduzenten sind
Japan, Spanien, Chile, China und Mexiko. Carrageenfabriken finden sich in Europa,
auf den Philippinen und in Chile. Auf den Philippinen wird die Gattung Eucheuma
- „Quso“ - im großen Maßstab angebaut und geerntet.
Zwischen 70 und 80 % des weltweit hergestellten Carrageens stammen von den beiden
Arten Eucheuma cottonii und E. spinosum . 1972 wurde mit dem kommerziellen Anbau
von Algen auf den Philippinen begonnen, heute sind etwa 80.000 Menschen als
Algenfarmer tätig. Eucheuma wird deshalb verwendet, weil es bislang schwierig
ist, andere Arten in solchem Maßstab zu kultivieren und andererseits,
weil beide Algenarten nur jeweils eine bestimmte Form von Carrageen produzieren:
E. spinosum nur iota- und E. cottonii nur kappa-Carrageen. Im richtigen Verhältnis
gemischt, kann man mit diesen beiden Carrageensorten jeden gewünschten
Grad der Festigkeit des Endprodukts erreichen. Die Carrageen-produzierende Industrie
der Philippinen beschäftigte 1990 etwa 10.000 Menschen und erwirtschaftete
36,7 Mio. US $.
Erste Berichte über den Gebrauch von Algen finden sich in China schon um
2500 vor Christus. Die Japaner haben diese Kultur dann aus China übernommen.
Etwa um 1670 begann man dort auch, die Algen in Aquakulturen zu züchten.
Heute produziert Japan für etwa 1 Milliarde $ alleine Nori, die den höchsten
Marktwert aller Algen hat.
Die Europäer nutzen Algen zunächst nur als Medizin - z.B. sehr beliebt
die Anwendung als Wurmmittel schon bei den Griechen. In mageren Zeiten dienten
Algen auch als Viehfutter. Aus dem 12. Jahrhundert sind Berichte aus Irland
bekannt, die besagen, dass Palmaria palmata, bekannt unter dem Namen Dillisk
gesammelt und verzehrt wurde. Später wurde es auch als Wurmmittel oder
als sexuelles Stimulans verwendet.
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde in Irland und Nordengland, wenn auch
in äusserst geringem Umfang, Irish Moss gegessen. Dabei handelt es sich
um eine Mischung aus den beiden Arten Chondrus chrispus und Mastocarpus stellatus
.
Auch Porphyra, deren Küchenname hier sleabchán lautet, wurde sparsam
verwendet.
„Gezüchtet“
wurden Algen in Europa erst seit Beginn dieses Jahrhunderts und auch nur, um
Viehfutter zu bekommen. Die Menschen plazierten Steine in der Gezeitenzone,
um dort vor allem Fucus -Arten (heißen dann Wrack), wachsen zu lassen.
Algen eignen sich eigentlich nicht, um sein Vieh damit zu ernähren - deswegen
griffen die Menschen nur in Notzeiten darauf zurück. Demgegenüber
sind die Algen als Dünger von größerem Wert. Schon im 16. Jahrhundert
wurden während der Ebbe alle dann an Land liegenden Algen gesammelt und
getrocknet. Dieses als „Blackweed“ oder „Feamainn dhubh“
bezeichnete Material wurde dann auf die Felder gestreut. Mit Sand vermischt,
konnten sogar vormals unfruchtbare Stellen für den Anbau nutzbar gemacht
werden.
Im 18. Jahrhundert erkannte man, dass das zur Glasherstellung und zur Porzellanglasur
benötigte Soda aus Algenasche („Kelp“) gewonnen werden kann.
Sehr schnell entwickelte sich an den Küsten von Spanien, Frankreich und
den Britischen Inseln eine Art Kelp-produzierender Industrie. Ende des 18. Jahrhunderts
produzierte Schottland 20.000 Tonnen Algenasche, wofür 400.000 Tonnen Algen
benötigt wurden. Um die Algen zu veraschen, wurden große Mengen an
trockenem Gras verbraucht. Die Kelp-Industrie überlebte bis ins 20. Jahrhundert,
da Bernard Courtois um 1810 entdeckte, dass der Kelp große Mengen an Jod
enthält, das so gewonnen werden konnte. Noch 1930 wurden in Irland 400
t Kelp produziert.
Im 1. Weltkrieg wurde die Asche von v. a. Fucus gardneri (und andere Arten)
zur Schießpulverherstellung verwendet.
Heutzutage werden in Irland etwa 35.000 t jährlich geerntet, wobei nahezu
alles Ascophyllum nodosum ist, das in Schottland zu Alginaten weiterverarbeitet
wird.
Auch Algen zu Düngezwecken werden noch geerntet: Doch verwendet man jetzt
Maërl (Phymytolithon calcareum oder Lithothamnion coralloides ) aufgrund
ihres hohen Anteils an Calciumcarbonat. Maërl ist ein sehr anwenderfreundliches
Produkt, da die Algen nur getrocknet und gemahlen werden müssen und dann
wie herkömmlicher Kunstdünger mit herkömmlichen Maschinen aufs
Feld gebracht werden können. Allerdings wachsen die beiden Algenarten nur
sehr langsam und die Bestände erholen sich nach den Ernteaktionen kaum
mehr. Großbritannien produziert jährlich 500.000 t Maërl, der
überwiegend nach Frankreich exportiert wird.
Phyllokoide sind in nahezu jedem aufbereiteten Nahrungsmittel enthalten - und
dazu in zahlreichen non-food Produkten.
In Milchprodukten und Fertiggerichten sorgen sie für die nötige Konsistenz,
sie dienen als Fettersatz, steigern die Produktausbeute u.a. bei Wurstwaren,
sie sorgen für die gleichmäßige Verteilung der Inhaltsstoffe
in Getränken, sie sind die Basis von Tiernahrung, wo sie Wasser binden,
Struktur geben und verhindern, dass das Fett ausfällt. Daneben findet man
sie in Zahnpasta (hier wieder strukturgebend) und in vielen Kosmetikprodukten.
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Die bekanntesten Meeresgemüsearten:
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Ausehen |
Gemüseart |
Packung |
Beschreibung |
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Nori |
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ist
das bekannteste der Meeresgemüse, hat eine zarte Beschaffenheit und
ist mild im Geschmack. Man bekommt es in Blättern (Lasagne ähnlich).
Nori verwendet man hauptsächlich dazu, um diverse Füllungen
zu umwickeln. Die Blätter kann man auch zerkrümeln und zum garnieren
für Suppen, Salate oder Getreidegerichte verwenden. |
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Dulse |
hat
eine violette, rote Farbe und einen angenehmen würzigen Geschmack.
Gewaschen und kurz eingeweicht, passt es sehr gut zu Salaten, Suppen,
Gemüse- oder Nudelgerichten. Man kann es auch trocken rösten,
zerkrümeln und diverse Getreidegerichte nahrhaft garnieren. |
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Kombu |
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kann
den Geschmack von Suppen, Brühe, Eintöpfen und fast allen langsam
gekochten Gerichten verbessern. Kombu enthält nämlich den natürlichen
Geschmacksverstärker Glutamat. Gibt man einen schmalen Streifen Kombu
zu Bohnen hinzu, werden diese während des Kochens weicher. |
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Wakame |
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ist
mit Kombu sehr verwandt. Wie Dulse wird Wakame kurz eingeweicht und kann
dann in Salaten und Suppen verwendet werden. Es kann auch geröstet
oder zerkrümelt, und als Würze verwendet werden. Auch Wakame
ist mild im Geschmack. |
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Arame |
bekommt
man in feinen schwarzen Streifen. Einmal eingeweicht und gewürzt
passt es gut zu Nudeln und Salaten. Oder leicht gekocht kann man es gut
mit Tofu, Tempeh oder kurz gebratenem verwenden. Arame passt auch sehr
gut zu süßen Früchten und muss nicht immer eingeweicht
werden. |
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Hijiki |
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sieht
aus wie Arame, ist aber dicker und hat einen stärkeren Geschmack.
Muß nur kurz eingeweicht werden und kann dann z.B. kurz angebraten
werden oder aber in Salaten und Tofugerichten verwendet werden. Hijiki
ist sehr reich an Kalzium. |
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Meerespalme |
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auch
bekannt als "Seapalm", ist ein saftiges, mildes und vielseitiges
Meeresgemüse. Es muß nur leicht gekocht werden und passt gut
zu Gebratenem, Gemüsen, Nudeln oder Salaten. |
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Agar-Agar |
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ist die "vegetarische Antwort" zur Gelatine. Gelee oder Aspikgerichte
sind kein Problem mit Agar-Agar. Es wird aus Rotalgen gewonnen. Für
den Menschen ist es unverdaulich und nur in heißem Wasser löslich.
Seine Gelierkraft ist 5 mal größer als die herkömmlicher
Gelatine. Beim Abkühlen geliert es bereits bei ca 35 Grad, also sehr
früh. Deshalb ist es wichtig alle Zutaten warm zu verarbeiten um
ein vorzeitiges unerwünschtes Abstocken zu vermeiden. Für ein
schnittfestes Gelee benötigt man auf einen Liter Flüssigkeit
circa 10-11 Gramm Agar-Agar, mindestens ein- bis zwei mal aufgekocht.
Enthält die Flüssigkeit Säure (z.B. Zitronensaft), so wird
die Gelierkraft leicht herabgesetzt. Hier muss die Dosis geringfügig
erhöht werden. Gesüßt mit Sirup, eingefärbt mit Beerensaft
gibt es einen hervorragenden Tortenguss ab. Gelierte kräftige Gemüsebouillon
kann eine wunderbare, erfrischende Gemüsesülze mit beliebiger
Einlage ergeben. Agar-Agar ist erhältlich in Pulver oder in Fäden.
Das Pulver lässt sich leichter verarbeiten. |
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Wo
bekommt man sie her?
Meeresgemüse / Algen findet man im Bioladen, vereinzelt in Reformhäusern
aber auch in Feinkost-, und Asialäden.
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ALGEN
... der Geschmack nach Meer
Die vegetarische Alternative zu Fisch kommt auch aus dem Meer. Wer Fisch-Geschmack
als VegetarierIn aus unerklärlichem Grund irgendwie nicht abgeneigt ist,
der wird überrascht und erfreut sein, wie intensiv Meeresalgen nach „Fisch“
schmecken. Doch in Wirklichkeit schmecken sie gar nicht nach Fisch, sondern
nach Meer - und umgekehrt: Der typische „fischige“ Geschmack kommt
bei Fischen aus “ihrem“ Element (dieser im Wasser lebenden Wirbeltiere):
Fische schmecken nach Meer, Algen natürlich auch! Kombiniert man bestimmte
Algensorten mit Tofu, entstehen leckere Gerichte wie z.B. panierte Bratstäbchen
à la Käpt‘n Tofu - absolut grätenfrei... Für Einsteiger
empfehlen sich Nori-Blattalgen, die auch fertig geröstet und gesalzen
zu kaufen sind. Bei vielen vegetarischen Kindern erfreut sich diese Algenart
großer Beliebtheit. Sie werden z.B. gerne gleich „aus der Tüte“
gegessen.
Wer Algen in seinen Ernährungsplan einbaut, braucht sich aufgrund ihres
hohen Jodgehaltes vor einem Jodmangel nicht zu fürchten. In Gemüsen,
Getreide und Hülsenfrüchten ist Jod nur unzureichend vorhanden.
In größeren Mengen ist Jod nur in Algen, Fischen, Schalentieren
und Lebertran zu finden. Ein Mangel an Jod führt zu einer Schilddrüsenvergrößerung,
dem Kropf. Ein schwerer Jodmangel in der Schwangerschaft führt zu einem
Schilddrüsenhormon-Mangel des Fötus. Schwere irreparable Entwicklungsstörungen
z.B. des Zentralnervensystems und des Skeletts kennzeichnen diesen Mangel.
Algen unterliegen gesetzlich einer Kennzeichnungspflicht als jodreiches Lebensmittel.
In vielen Ländern, z.B. Japan, sind sie ein traditionelles Lebensmittel.
Warnungen sind dort nicht notwendig. Bei übermäßigem Algen-Verzehr
wird auf evtl. Störungen der Schilddrüse hingewiesen. Dieses hängt
auch damit zusammen, dass der Jodgehalt der verschiedenen Algenarten sehr
unterschiedlich ist.
Algenart Jodgehalt/100g Algen
Nori ca. 8 mg
Wakame ca. 10 mg
Mekabu ca. 10 mg
Hijiki ca. 30 mg
Arame ca. 80 mg
Kombu ca. 100 mg
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine durchschnittliche
Tagesaufnahme von nicht mehr als 0,2 mg Jod.
Was
kann man damit kochen?
die passenden Rezepte findet Ihr im Rezept-Spezial
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