
"FOOD TRENDS 2003"
Ja, es ist nach langer Zeit mal wieder soweit, wir zeigen Euch die "Trends von 2003". Zum Anfang noch ein herzlichstes Danke schön an alle die, die dabei mitgewirkt haben, diese Infos und Trends wieder hier erscheinen zulassen.
Hier sind die Fakten:
Das Verhalten der Menschen hat sich doch 2003 etwas gewandelt. Auf der einen Seite sind die Snacks und die Fingerfood immer noch genauso beliebt wie nie zuvor. Doch auf der anderen Seite, passen die Verbraucher mittlerweile jetzt auf, was sie zu sich nehmen. Vitamine und gesunde Ernährung sind da durch viel mehr ins Rampenlicht gekommen. Also wurde ein neuer Trend ins Leben gerufen: "Wellnessorientierter Genuss". Leicht, Gesund und Gut schmecken muss es, das war der Trend 2003.
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Wellness
Wellness ist der Megatrend des neuen Jahrhunderts. Dabei taucht der Begriff bereits in der Literatur von 1654 auf. Schon damals stand Wellness für Gesundheit und Wohlbefinden. Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen, die Berücksichtigung von inneren und äußeren Einflussfaktoren auf sein Wohlbefinden sind heute aktueller denn je. In unserer von Stress und Hektik geprägten Zeit haben viele Menschen den Wunsch nach ein wenig "Urlaub vom Alltag". Also "Gesund leben mit Genuss". Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Europa ist wieder um einige Jahre gestiegen, so stand es in den Tageszeitungen. Ärzte und Wissenschaftler führen diese Tatsache auch auf die bessere Ernährungssituation zurück.
Frühstück - Jetzt wieder "in"
Vor ein paar Jahren sah das alles noch ganz anders aus. Die Menschen gehen jetzt lieber nach einem gesunden Frühstück aus dem Haus, als es ausfallen zulassen. So mancher hat sich wohl zurück erinnert, das das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist, und man schön viel Gesünder den Tag beginnt mir einem ausgelassenen Frühstück mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen.
Regionalküche
im Trend
Regionale Produkte werden immer beliebter. Eine vor kurzem erschienene Studie
der CMA hat ergeben, dass über 70 Prozent der Befragten Brot/Backwaren,
Eier, Kartoffeln, Fleisch/Fleischwaren, Milchfrischprodukte und frisches Gemüse
aus der eigenen Region bevorzugen. „Es ist unsere Aufgabe als CMA Produkte
der deutschen Landwirtschaft attraktiv und modern in Szene zu setzen. Ein Indiz
dafür, dass wir mit Kampagnen wie der „Kulinarischen Deutschlandreise“
auf dem richtigen Weg sind, ist die zunehmende Beliebtheit regionaler Spezialitäten,"
erläutert Jörn Johann Dwehus, Geschäftsführer der CMA.
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Bequem,
Schnell, außer Haus - nicht mehr so gefragt
Für das Essen außer Haus sitzt das Geld nicht mehr so locker. Gründe
dafür sind die schwache Konjunktur, die hohe Arbeitslosenrate und der Preissensible
Verbraucher. Natürlich wissen viele der Verbraucher das und greifen zum
Gegenschlag an. Sie wollen in nächster Zeit mehr für den Kunden und
seine Wünsche tun. Mit der Transparenz zwischen Preis und Leistung wollen
sie den Kunden wieder dazu ermuntern, wieder mehr außer Haus essen zu
gehen. Mit mehr Flexibilität werden Sie nichts unversucht lassen. Da kann
man ja mal gespannt sein was uns die nächsten Jahr erwarten wird.
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Das war echt "Angesagt"
im Jahre 2003
California
Roll
ist eine amerikanische Maki-Sushi-Variante, bei welcher der Reis außen
an der Nori-Seetang-Rolle sitzt, oft dekorativ mit Sesamsamen belegt.
Functional Food
Auf deutsch übersetzt
bedeuten sie soviel wie Funktionelle Nahrungsmittel.
Schon die Wortkonstruktion
deutet darauf hin, dass hier die Grenze zwischen Heilmitteln und Lebensmitteln
tangiert wird.
Lebensmittel die so
verändert oder ergänzt sind, dass eine ganz bestimmte Wirkung versprochen
wird. Diese Wirkung bezieht sich vor allem auf das allgemeine Wohlbefinden und
die Erhaltung der Gesundheit.
Ganz gezielt werden
Wirkungen auf bestimmte Körperfunktionen angestrebt.
Hand Held Snacks
Gattungsbegriff für jegliche Art von Zwischendurch-Verpflegung,
die man auf der Hand ganz ohne Besteck verzehren kann. zum Beispiel: Pizza Ecken,
Wraps, Pita-Taschen
To Go Bäcker
Ein schräge Entwicklung nach oben,
haben die Discounter Backshops im Jahre 2003 erlebt. An jeder Ecke entstanden
diese Selbedienungsbäckerein. Der Kunde bedient sich selber und geht mit
seinen Produkten zur Kasse und geht. Es entfällt zwar die Beratung, aber
wo Zeit so wichtig ist, spielt das auch keine große Rolle. Diese Backshops
sind eine sehr starke Konkurenz für die normalen Bäckerein. Wenn sie
ihre Kunden behalten wollen, müssen sie jetzt mal langsam reagieren.
Bio Produkte
Was zum Wellness Trend natürlich super passt, sind die Bio Produkte.
Immer mehr auch in gut sortierten Supermärkten zufinden. Man legt zwar
ein paar Cent meist dazu, aber dafür wissen die Verbraucher, wofür
sie mehr bezahlen. Der selbe Trend ist auch fest zu stellen bei den Regionalen
Produkten.
Bärlauch
Das Comeback des Jahres 2003 hat der Bärlauch
erlebt. Das zu den Lauchgewächsen zählende Gewächs was immer
im Frühjahr blüht und im Wald oder Park alles sehr frisch nach Knoblauch
riechen lässt, hatte Session in den Kochtöpfen. Ob Öl, Essig,
Pasta oder Kartoffeln, nichts blieb unberührt vom Bärlauch. Aber Experten
warnen die Bevölkerung, bitte den Bärlauch beim Händler kaufen
und nicht wild im Wald sammeln, da der Bärlauch unter Naturschutz steht
und es unwissentlich schnell zu tödlichen Verwechslungen kommen kann.
Zartweizen
Der Zartweizen, insbesondere der von "Ebly"
wurde eines der "ProduktNewComer" im Jahre 2003. So vielseitig, gesund
und lecker, wie fast kein anderes Produkt. Ein richtige Konkurenz für Reis
und Pasta. Wir haben für Euch extra ein "Spezial"
gemacht!
Fleisch
In den vergangenen zwei Jahren ist der Fleischverbrauch in Deutschland wieder erkennbar angestiegen, lassen die deutschen Verbraucher ihrem Appetit auf Braten, Steaks und Schnitzel freien Lauf. Das Schöne dabei: Auch die moderne Ernährungswissenschaft gibt ihren Segen. Denn ständiges Maßregeln beim Essen bringt mehr Frust als Lust, meinen die Experten. Wer hingegen isst, was ihm schmeckt, wer auf seinen Körper hört und sich nicht selbst mit allzu vielen Zwängen unter Druck setzt, lebt entspannter und damit gesünder.
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„Mood Food: Fleisch gibt Kraft und Lebensmut“
Auch Fleisch reitet auf dem "Wellness Trend" mit. Schon früher
wusste man, das Fleisch ist ein wahrer Kraftspender ist. Nach der Legende verliehen
einst Schweinefleisch-Spieße dem furchtlosen Odysseus Kraft und Mut. Auch
heute noch werden diesem Nahrungsmittel stärkende Eigenschaften zugesprochen
und mit männlich und unwiderstehlich verbunden. Beantwortet sich daraus
vielleicht die Frage, warum besonders Männer nicht auf ihr Steak verzichten
wollen/können?! Lebensmittel werden schließlich auch auf Grund ihrer
Bedeutung, die sie in der Küche haben, ausgewählt. Fleisch gehört
zum Mood-Food. Ein Lebensmittel also, dass bestimmte Wirkungen auf die Stimmung
und das Wohlbefinden des Menschen hat. Es soll zum Beispiel helfen, die Müdigkeit
zu vertreiben, es soll Willensstärke vermitteln sowie aktiv und vital machen.
Deshalb konnte 2003 das Fleisch nicht aus der Küche verdrängt werden.
Fleisch Aufsteiger des Jahres 2003
Absoluter Hit waren die fettarmen Schnitzel und die Geflügelfingerfoods
wie Nuggets, Strippes usw...
Fleisch
Absteiger des Jahres 2003
Nicht mehr so beliebt waren die Innerein. Wie zum Beispiel: Nieren, Leber usw...
Getränke
Molke - Wellness Pur
Seit Jahrtausenden loben Mediziner die Heilkraft der Molke. Sie regt die Verdauung an und unterstützt die Darmflora. Die lebenswichtigen Inhaltsstoffe der Molke kräftigen das Immunsystem, sind besonders nierenfreundlich und beugen der Knochenentkalkung Osteoporose vor. Molke steigert also Wohlbefinden und Gesundheit – ist sozusagen der Wellness-Drink der Extraklasse und ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung. Eine gute Verdauung ist die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden. Und gerade hier „wirkt“ der Milchzucker der Molke, die, regelmäßig getrunken, die Darmflora unterstützt und die Verdauung normalisiert. Zudem stärkt ein gesunder Darm das gesamte Immunsystem.
Wasser
Was
eignet sich nicht besser zum Wellness Trend wie Wasser... Mit Wasser geht alles
leicht, so sagt es jedenfalls die Werbung. Da Wasser eine entschlackende und
durstlöschende Funktion hat, war es für dieses Comeback wie geschaffen.
Also ein absoluter Trend 2003. Neben dem, konnte das Funktional Wasser (mit
Sauerstoff angereichertes Wasser) regelrecht auftrumpfen und brachte noch mehr
Geschmacksrichtungen auf den Markt.
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Das
war richtig "Angesagt" im Jahre 2003
Alko-Pops
Mixgetränke aus Limonade und hochprozentigem Alkohol, abgefüllt
in trendig bunt etikettierten Flaschen, zielten 2003 besonders auf junge Konsumenten
ab. Ob das die nächsten Jahre so bleiben wird,
wird sich zeigen jetzt wo sie mit einer Strafsteuer belegt werden. Absolutes
Highlight waren die Cola-Bier Mix Getränke. Wir haben einen Test gemacht,
welche man trinken kann und welche lieber nicht. Hier
geht's zum Test:
Ökokaffee
Nicht nur die Ökoprodukte, nein auch der Ökokaffee verzeichnete 2003
ein Anstieg im Absatz.
Highlights der Getränke 2003
(Marktbefragung
der Gastronomen durch "Fizzz")
Saft:
Granini
Eistee: Lipton
Mineralwasser: Apollinaris
Cola Getränke: Coca Cola
Linonaden: Orangina
Energy Drinks: Red Bull
Kaffee: Lavazza
Deutsche Biere: Becks
Internationale Biere: Heinecken
Biermixgetränke: Desperados
Deutscher Sekt: Jules Mumm
Internationale Schaumweine: Freixenet X
Champagner: Möet & Chandon
Whiskey: Jim Beam
Wodka: Absolut Vodka
Halbbitter: Ramazotti
Bitter: Campari
Absinth: Pernod Absinth
Sirup: Monin
Ready to Drink Spirituosen: Smirnoff Ice
Gin: Gordon´s London Dry Gin
Rum: Havana Club
Cachaca: Pitu
Tequila: Sierra Tequila
Likör: Baileys
(Quellen:
Fizzz, ZMP, CMA, Der Hotelier, AHGZ, GV Praxis, Top Hotel, Impulse)
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